“Energie folgt der Aufmerksamkeit, die Form & Inhalt vorgibt.”

– Alles ist bewusste Information –

Warum kommen manche Physiker zu der Annahme, dass die Welt nicht unabhängig von uns existiert? Ist Beobachtung die Voraussetzung dafür, dass es Materie überhaupt gibt? Mittels verschiedener Theorien versuchen bereits seit unzähligen Jahrzehnten die Physiker dieser Welt dieses Phänomen zu erklären. Das quantenphysikalische Phänomen des Doppelspalt-Experiment untersucht dabei den folgenden theoretischen Ansatz.

Ist Ihr Auto, das – unbeobachtet –  jetzt in diesem Moment vor Ihrer Haustür steht, materiell existent? Wir gehen davon aus, dass die Dinge da draußen auch ohne unsere Beobachtung existieren. Die Frage, ob Ihr Auto auch dann materiell existent ist, wenn keiner hinschaut und auch sonst keine Messung wie z.B. mit einer Videokamera stattfindet, ist nicht zu beantworten. Denn sobald Sie hinschauen oder messen ist das Auto ja da. Die Frage lautet aber, ob es auch dann da ist, wenn keiner hinsieht oder misst.

„Existiert der Mond auch dann wenn keiner hinsieht?“ lautete in diesem Zusammenhang eine polemische Frage von Albert Einstein an Nils Bohr. Und Bohr antwortete: „Können Sie mir das Gegenteil beweisen? Können Sie mir beweisen, dass der Mond da ist, wenn Sie nicht hinsehen – das ist nicht möglich.“

Einstein und Bohr diskutierten hier über das quantenphysikalische Phänomen, welches zeigt, dass die Beobachtung Einfluss auf die Existenz materieller Systeme hat.

„… es stellt sich letztlich heraus, dass Information ein wesentlicher Grundbaustein der Welt ist. Wir müssen uns wohl von dem naiven Realismus, nachdem die Welt an sich existiert, ohne unser Zutun und unabhängig von unserer Beobachtung, irgendwann verabschieden.“ – Anton Zeilinger, Physiker an der Universität Wien

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